Die Sache mit der Fructoseintoleranz

Jetzt ist schon wieder eine Weile vergangen seit dem ich euch über meine erste Yogastunde erzählt habe. Zur Zeit schaff ich’s gerade nicht so regelmäßig zu schreiben. Das liegt zum einen daran, dass ich zwei Kinder hab und das kleine gerade richtig viel Aufmerkssamkeit braucht und zum anderen daran, dass wir bald umziehen und wir deshalb hier gerade einiges zu tun haben. Aber dazu ein anderes mal. 😉

Heute geht’s nämlich mal um was eher persönliches, meine Fructoseintoleranz.

Wie euch vielleicht schon aufgefallen ist, hab ich einige fructosearme Rezepte hier auf meinem Blog. Und das hat natürlich auch einen Grund. Nach dem das eine sehr langwierige Geschichte ist, werd ich’s auf zwei Artikel aufteilen. Heute erzähl ich euch mal wie das Ganze so begonnen hat und wie’s mir damit so ging und das nächste mal kommt dann der Teil, was ich gemacht habe um wieder alles essen zu können und auch eine bessere Beziehung zu meinem Essen haben zu können.

 

 

Fructose hab ich nämlich eine Zeit lang gar nicht gut vertragen. Das ist jetzt nicht mehr so, aber dazu komme ich später noch.

 

Plötzlich Fructoseintolerant?

 

Begonnen hat die ganze Sache mit der Fructoseintoleranz vor einigen Jahren, wann genau weiß ich gar nicht. Ich hatt vor ca 4 Jahren ganz plötzlich von einem Tag auf den andern fürchterliche Bauchschmerzen un Verdauungsprobleme wie nie zuvor. Die ersten Tage dachte ich noch es wäre irgendein Virus und das es mir bald wieder besser geht. Nur dem war nicht so. Nach ein paar Wochen bin ich dann erst zu meiner Ärztin gegangen. Ich war zu dem Zeitpunkt als alles begann gerade in England am Studieren und habe eben geglaubt es würde von selbst bald wieder besser werden. Die Ärztin hat dann ein paar Untersuchungen durchgeführt und konnte keinen Grund für mein Leiden finden, also musste es der Stress sein. Ich war ja schon noch sehr jung und mit Kleinkind, also hab ich’s ihr mal geglaubt und ein paar Wochen so vor mich hin gelitten.

Nachdem meine Bauchschmerzen einfach nicht besser wurden und ich dann im Herbst wieder zur Uni musste, wo ich so nicht mal einen halben Tag anwesend sein konnte, hab ich erneut beschlossen nach einer Ursache für meine Schmerzen zu suchen. Ich wurde auf alles Mögliche untersucht, aber es wurde kaum was heraus gefunden. Immer wieder durfte ich mir dann anhören, das wäre psychosomatisch und und und… Zu dem Zeitpunkt wurden auch alle Möglichen Unverträglichkeiten und eben auch die Fruktoseintoleranz festgestellt. Aber nachdem ich auch nach längerer strenger Diät keine Besserung bemerken konnte, hab ich einfach weiterhin Früchte und damals auch noch Zucker gegessen.

Das Ganze ging so über ein paar Jahre. Ich habe ein paar schreckliche Untersuchungen und Fehldiagnosen durchgemacht bis ich dann Anfang letzten Jahres, nachdem zusätzlich eine Autoimmunerkrankung festgestgellt wurde, beschlossen habe, dass es so nicht weitergehen kann und begonnen hab meine Gesundheit selbst aktiv in die Hand zu nehmen. Und das war einfach die beste Entscheidung. Es war sicher nicht die Fructose alleine die für mein Leiden verantwortlich war, auch Gluten und Soja taten mir gar nicht gut. Vermutlich hatte mein Darm auch noch andere versteckte Baustellen. Es hat sehr lange gedauert bis ich drauf gekommen bin was mir gut tut. Mittlerweile esse ich wieder ganz normal Früchte ohne leiden zu müssen. Es geht mir so gut wie schon lange nicht mehr und ich bin so froh einfach essen zu können worauf ich Lust hab.

Ich weiß, dass ganz viele Leute Verdauungsprobleme haben und dass es oft sehr lange dauert bis man herausfindet was der richtige Weg für einen ist. Ich möchte dazu ermutigen nicht aufzugeben und weiterzusuchen, es ist es auf jeden Fall Wert!

 

Das nächste mal erzähle ich euch wie ich es geschafft habe, das es mir heute wieder so gut geht.

 

3 thoughts on “Die Sache mit der Fructoseintoleranz

  1. Ach Lisi, toll dass du deine Geschichte so offen erzählen kannst! Ich freue mich total für dich, dass es dir so gut geht!! 🙂

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