über’s Produktivsein

Kennst du das auch?

 

Wenn ich mal längere Zeit „nichts zu tun“ hab oder wenn ich mal einen Tag nur mit den Kindern zu Hause bin, dann tu ich mir richtig schwer mich aufzuraffen und produktiv zu sein. Wenn ich aber gerade einiges zu erledigen habe, und gerade mitten drin bin, dann läufts. Dann möchte ich gleich weiter machen und eine Sache nach der anderen erledigen. So geht’s mir auch immer beim kreativen Arbeiten. Wenn ich mal begonnnen habe, dann fließen die Ideen. Aber wenn ich dann unterbrochen werde und länger mal nichts mache, find ich’s voll schwierig wieder rein zu kommen.

Und genau so geht’s mir heute. Ich komm gerade aus einem intensiven Ausbildungs-Wochenende nach Hause und denke mir, dass ich komplett fertig sein sollte (bin ich wahrscheinlich in Wahrheit auch). Ich habe so viel Neues gehört, so viele interessante Leute getroffen und tolle Gespräche geführt. Aber stattdessen bin ich gerade voll motiviert gleich weiter zu machen.  Ich bin nach Hause gekommen und hab gleich begonnen rumzuräumen und sämtliche Ideen und Pläne umzusetzen. Und jetzt sitze ich hier und schreibe und plane gleich weiter.

So ging’s mir auch, als ich noch studiert habe. Ich hatte immer das Gefühl, dass ich zur Prüfungszeit am meisten geschafft habe. Vor allem wenns um’s Putzen ging, aber ich glaube das ist weit verbreitet.

Das ist jetzt vielleicht kein üblicher Blogeintrag, mit dem ich irgendwelche Lebensweisheiten von mir gebe oder sonst irgendwie belehren möchte. Eigentlich wollte ich heute ein Rezept veröffentlichen.

Ich habe einfach nur ein Mitteilungsbedürfnis und möchte auch ein bisschen zur Kommunikation anregen. Mich würde interessieren, ob das andere Leute auch so wahrnehmen.

Ich hab hier zwar noch nicht so viele Leser_Innen, aber vielleicht findet sich ja doch jemand, der/die mir ein bisschen erzählen möchte. 🙂

Also, geht’s dir auch so? Hast du auch das Gefühl, dass du produktiver bist je mehr du machst?

11 thoughts on “über’s Produktivsein

  1. Es kommt ganz drauf an. Wenn man einmal so in Fahrt ist, dann fällt es einem wesentlich einfach neue und weitere Dinge zu starten und zu erledigen. Manchmal ist es aber auch einfach schön, nach all der Produktivität es auch mal sein zu lassen. Denn gerne wird der Übermut dann zuviel und letztendlich ergibt das dann sowas wie Burn-Out ähnliche Zustände. Manchmal ist also weniger mehr und manchmal ist je mehr umso besser. Zumindest bei mir 😀

    Allerliebste Grüße,
    HOLYKATTA

    1. Haha 🙂 Ja da hast du recht, so weit hab ich gar nicht gedacht.
      Wobei ja wirklich unterschätzt wird, dass man sich auch gerade mit Sachen die man gerne macht, ins Burn-Out arbeiten kann. Dann hoffen wir mal nicht so weit zu gehen, und alles im gesunden Bereich zu belassen 🙂

      Liebe Grüße,
      Lisi

  2. So gehts mir auch in der Arbeit… wenn viele Kunden kommen, hab ich in meinem Kopf eine „To Do Liste“, die ich unter Hochdruck abarbeite. Ist aber wenig los, bin ich auch wesentlich langsamer und schiebe auch mal Arbeiten auf die lange Bank, für die ich dann eigentlich Zeit hätte.
    Ich glaub aber, dass man da ein gesundes Mittelmaß finden muss und auch mal das Nichtstun genießen darf. Das ist ganz wichtig für die Kreativität und Entspannung!
    Liebe Grüße
    Sabine (bröselei)

    1. Huhu,
      ich wusste gleich, dass du es bist. 🙂
      Tja, so ist das wohl, wenn man sich’s selber einteilen kann/muss.

      Oh deine Buchweizen Leibchen waren so lecker gestern.

      Ich freu mich voll, dass du auf meinem Blog vorbei schaust. 🙂

      Alles Liebe
      Lisi

      1. Danke fürs Lob! Freu mich immer wenn ihr vorbeischaut – dann ist es natürlich besser wenn wenig los ist, damit wir quatschen können 😉
        Bin fast täglich auf deinem Blog und schau, obs was Neues gibt! Deine Beiträge sind immer so nett und authentisch geschrieben!
        Liebe Grüße
        Sabine

  3. Hallo Lisi,
    Ich finde, das ist ein sehr interessant Thema und verdient durchaus einen Blogeintrag 🙂 …tja, mir geht’s oft ganz genau so…in den Zeiten wo’s läuft, läuft alles. Am Lustigsten finde ich ja, dass ich meistens nach dem Sport, spät am Abend, garnicht schlafen kann, vor lauter Tatendrang… Und bei mir ist es dann eher so, dass ich die Momente, wo’s nicht soo läuft, gleich als ganz ganz negativ empfinde. Da sollte ich wohl dran arbeiten..

    1. Ja, das hab ich auch oft. Es ist aber auch wirklich fürchterlich wenn irgendwas nicht und nicht klappen will.
      Der Mann nimmt sowas immer ganz entspannt, was ich gar nicht nachvollziehen kann. 🙂

  4. Wir finden es auch schwer, das richtige Maß zwischen Produktivität und Pause zu finden. Arbeit anfangen ist glaube ich nicht ganz so meine Stärke, dafür sieht es dann mit Pause machen hinterher auch nicht gut aus… 😀 Wichtig für mich ist immer meine Familie als Korrektiv, mit lieben Menschen, die einen spiegeln, ist es sehr viel schwerer, versehentlich in Extreme zu rutschen.

    Alles Liebe,
    Olaf

  5. Jaaa, das kenne ich auch.
    Ich hatte mal ein Semester, in dem ich 7 Klausuren geschrieben habe. In der Prüfungsvorbereitung war ich unglaublich strukturiert und habe richtig viel geschafft.
    In meinem letzten Semester hatte ich nur 3 Klausuren, wovon ich eine quasi freiwillig, zusätzlich geschrieben habe. In der Prüfungsvorbereitung habe ich unglaublich viel Zeit verplempert, statt sie sinnvoll zu nutzen.
    Und das mit dem Putzen kenne ich auch 😀 Sauberste Wohnung während der Klausurvorbereitung 😀
    Liebe Grüße,
    Vanessa 🙂

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