Über Selbstliebe /-akzeptanz

Das Wort ,,Selbstliebe“ ist ja momentan wirklich überall präsent.

Oft bekommen wir zu hören ,,Wenn du dich sebst liebst, dann… …dann ist alles gut, dann bist du endlich glücklich“ oder Ähnliches. Tja, wenn das nur so einfach wäre.

Als Kind wird uns eingeprägt man soll sich nicht selbst loben, man soll nicht angeben, usw… Und jetzt auf einmal sollen wir uns selbst lieben? Wo doch so viele schon Schwierigkeiten damit haben sich selbst überhaupt so zu akzeptieren wie sie sind. Für mich jedenfalls war das kein leichter Schritt.

Ich glaube wenn wir erst einmal damit beginnen und selbst zu akzeptieren, dann kommt das mit dem Verlieben ganz von selbst.

 

Aber wie stellt man das denn bitte an?

 

Mein erster Schritt war damit aufzuhören mich selbst kleiner zu machen als ich bin. Diese ständige Selbstkritik können wir uns einfach sparen. Aussagen wie ,,Dafür bin ich zu blöd“ oder ,,Das schaffe ich sowieso nicht“ bringen Dich weder weiter noch sind sie irgendwie hilfreich. Es mag womöglich nur so daher gesagt sein, aber die Wirkung dahinter ist wirklich nicht zu unterschätzen.

Desweiteren hat mir sehr geholfen mir öfter mal was gutes zu tun. Das kann zum Beispiel sein, dass man mal früher zu Bett geht, oder sich ein Vollbad gönnt (wenn man das mag), oder Bewegung, nach einer Runde durch den Wald oder Park gelaufen fühlt man sich gleich viel besser!

Für mich hat gutes Essen auch mit Selbstliebe zu tun. Ich mag meinen Körper und darum möchte ich auch liebevoll und achtsam mit ihm umgehen und mir nur Gutes zuführen (und mir nicht jeden Scheiß reinstopfen).

 

Mich selbst zu akzeptieren wie ich bin und zu mir selbst zu stehen hat mein Leben auf so vielen Ebenen bereichert. Diese Erfahrung wollte ich einfach gerne  mal teilen.

 

Bis bald und seid lieb zu Euch.

4 thoughts on “Über Selbstliebe /-akzeptanz

  1. Wie schön geschrieben! Ja, da bin ich auch ganz viel dran und habe mir vorgenommen, nur noch positives zu mir selbst zu sagen. An meinem Spiegel steht auch mit rotem Lippenstift ne schöne Nachricht an mich 🙂
    Bin gespannt was ich noch von dir so lese 🙂 Freu mich drauf!
    Liebste Grüße,
    Kristin

  2. Das hast du wirklich gut beschrieben!
    Mir geht’s selber oft so – allen anderen rede ich ein, wie toll und liebenswert sie sind – aber an mir selbst meckere ich als erstes herum.
    Ich denke, deine Vorgehensweise ist genau richtig: Wir müssen erstmal aufhören, uns selbst klein zu reden. Was sich ein ganzes Leben lang eingebürgert hat, ist halt nur schwer loszuwerden. Aber ich glaube auch, dass der erste Schritt zur Besserung ist, wenn man etwas verändern möchte.
    Gerade sich selbst etwas Gutes zu tun, ist essentiell (besonders baden mag ich da auch sehr gerne :)).

    Dass gutes Essen mit Selbstliebe zu tun hat, war ein Punkt, den ich nicht bedacht habe. Es ist wie mit dem Frühstücken (siehe mein vorheriger Kommentar ;)): Essen ist für mich immer etwas gewesen, was eben sein muss. Ich habe mir nie viele Gedanken gemacht und nie besonders gesund gegessen. Dabei trägt es zum Wohlbefinden bei, da hast du vollkommen recht. Eine schöne Anregung, danke dafür!

    Liebe Grüße,
    Chrissi

    1. Danke für dein Kommentar.
      Ja, da hast du Recht, es sind oft nur „kleine“ Dinge die wir so aus Gewohnheit machen. Aber genau so kann mans zur Gewohnheit werden lassen, nett mit sich zu sein.
      Na dann fang vielleicht gleich mal mit dem Frühstück an. 🙂 Ich kann mir ja gar nicht vorstellen Frühstücken nicht zu mögen..

      Alles Liebe
      Lisi

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